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5 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 3]
Entstehung
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vergnügten mich sehr; aber was hätte ichnicht gegeben, ein Geschöpf zu besitzen, dasin einem der Märchen meiner Tante einesehr wichtige Rolle spielte. Es war einSchäfchen, das von einen« Bauermädchen indem Walde aufgefangcn und ernährt wor-den war, aber in diesen« artigen Thicrc statkein verwünschter Prinz, der sich endlich wie-der als schöner Jüngling zeigte und seineWohlthätccin durch seine Hand belohnte.So ein Schäfchen hätte ich gar zu gernebesessen!

Run wollte sich aber keines finden, undda alles neben mir so ganz natürlich zuging,mußte mir nach und nach die Hoffnung »aufeinen so köstlichen Besitz safi vergehen. Un-terdessen tröstete ich mich, indem ich solcheBücher las, in denen wunderbare Begeben-heiten beschrieben wurden. Unter allen warmir der christliche deutsche Herkules der lieb-Q 2