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5 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 3]
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in seiner Kunst viel zu versprechen, weil je-des die ersten Schritte mit Feuer und Mun-terkeit that. Bald aber entdeckte sich, daßein-Theil dach nu^ Aptoinatcn waren, dienur das erreich n konnten, wohin man ohneGefühl gelangen kann, und bald mischtensich die Leidenschaften darzwischen, die ge-wöhnlich jeder guten Einrichtung im Wegestehen und alles so leicht auseinander zerren,was vernünftige und wohldenkende Men-schen zusammen zu halten wünschen.

PhilinenS Abgang war nicht so unbedeu-tend aks man Anfangs glaubte. Sie haktemit großer Geschicklichkeit Serlo zu unter-halten, und die übrigen mehr oder wenigerzu reizen gewußt. Sie ertrug AurelienS Hef-tigkeit mit großer Geduld, und ihr eigenstesGeschäft war Wilhelmen zu schmeicheln. Sowar sie eine Art von DindungSmittel fürsGanze, und ihr Verlust mußte bald fühlbar ,werden.

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