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5 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 3]
Entstehung
Seite
167
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gut genug lesen. Wenn man sichs einbildenwollte, klangen sie wann und selbst leiden-schaftlich ; doch genau besehen waren esPhrasen, verinalcdeyte Phrasen! Er hat niicalle Freude an der ganzen Sprache, an derfranzösischen Littcratur, selbst an dein schö-nen und köstlichen Ausdruck edler Seelen indieser Mundart verdorben; mich schaudertwenn ich ein französisches Wort höre!

Aus diese Weise konnte sic stundenlangsoctfahrcn ihren Unniuth zu zeigen, und jedeandere Unterhaltung zu unterbrechen oderzu verstimmen. Serlo machte.früher oderspäter ihren launigen Äußerungen mit eini-ger Bitterkeit ein Ende; aber gewöhnlichwar für diesen Abend das Gespräch zerstört.

Überhaupt ist es leider der Fall, daß al-les was durch mehrere zusammentrcffendcMenschen und Umstände hervorgebracht wer-den soll, keine lange Zeit sich vollkommen