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5 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 3]
Entstehung
Seite
159
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mand anders als Friedrich. Oer Junge istvon gutem Hause, ich' weiß es recht wohl; xrist unsinnig in das Mädchen verliebt, undhat wahrscheinlich seinen Verwandten so vielGeld abgelockt, daß er wieder eine Jeitlangmit ihr leben kann.

Durch diese Einwendungen ward Wilhelmnicht überzeugt, doch zweifelhaft. LaertcSstellte ihm vor, wie unwahrscheinlich dasMährchen sey, das Philine ihnen vorgespie-gelt hatte, wie Figur und Haar sehr gut ausFriedrichen passe, wie sie bey zwölf StundenVorsprung so leicht nicht einzuholcn seynwürden, und hauptsächlich wie Serlo keinenvon ihnen beyden beym Schauspiele entbeh-ren könne.

Durch alle diese Gründe wurde Wilhelmendlich nur so weit gebracht, daß er Verzichtdarauf that, selbst nachzusetzen. Laerres wuß-te noch in selbiger Nacht einen tüchtigen