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5 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 3]
Entstehung
Seite
153
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doch kann ich Sie versichern, daß es nureine gute Freundin ist, die sich einige Tageunbekannt bey mir aufhalten will. Sie sol-len ihre Schicksale künftig erfahren, ja viel-leicht das interessante Mädchen selbst kennenlernen, und ich werde wahrscheinlich alsdannUrsache haben, meine Bescheidenheit undNachsicht zu üben, denn ich fürchte, die Her-ren werden über ihre neue Bekanntschaft ihrealte Freundin vergessen. ,

Wilhelm stand versteinert da; denn gleichbeym ersten Anblick hatte ihn die rothc Uni-form an den so sehr geliebten Nock Maria-nenS erinnert; es war ihre Gestalt, es wa-ren ihre blonden Haare, nur schien ihm dergegenwärtige Ofsicier etwas größer zu feyn.

Um des Himmels Willen! rief er aus,lassen Sie uns mehr von Ihrer Freundinwissen, lassen Sie uns das verkleidete Mäd-chen sehen. Wir sind nun einmal Theilnch-