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5 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 3]
Entstehung
Seite
141
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scy. Diese letzte Meynung drang durch unddas Haus war gefüllt. Oie Schauspielerspielten mit seltenem Feuer und mit mehrleidenschaftlicher Freiheit als das erstemal.Oie Zuschauer, deren Gefühl durch die schreck-liche nächtliche Srcne erhöht, und durch dieLangeweile eines zerstreuten und verdorbenenTages noch inehr auf eine interessante Un-terhaltung gespannt war, hatten mehr Em-pfänglichkeit für das Außerordentliche. Oergrößte Theil waren neue, durch den Ruf desStücks herbeygezogene Zuschauer, die keineVergleichung mit dem ersten Abend anstellenkonnten. Oer Polterer spielte ganz im Sin-ne des unbekannten Geistes, und der Pedanthatte seinem Vorgänger gleichfalls gut auf-gepaßt, darneben kam ihn, seine Erbärmlich-keit sehr zu statten, daß ihm Hamlet wirk-lich nicht Unrecht khak, wenn er ihn, trotzseines PurpurmantclS und HcrmclinkragenS,