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5 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 3]
Entstehung
Seite
122
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schwere Harfe umgehangen und flieste sie,indem er sie vor sich tpug. Sie zogen umden Tisch und sangen allerlcy Lieder. Mangab ihnen zu essen und die Gäste glaubtenden Kindern eine Wohlthat zu erzeigen,wenn sie ihnen so viel süßen Wein gäben,als sie nur trinken wollten. Denn die Ge-sellschaft selbst hatte die köstlichen Flaschennicht geschont, welche diesen Abend, als einGeschenk der Theaterfreunde, in einigen Kör-ben angekommen waren. Oie Kinder spran-gen und sangen fort und besonders warMignon ausgelassen, wie man sie niemalsgesehen. Sie schlug das Tambourin mit al-ler möglichen Zierlichkeit und Lebhaftigkeit,indem sie bald mit druckendem Finger ausöeiwFelle schnell hin lind her schnurrte, baldmit dem' Rücken der Hand bald mit denKnöcheln draus pochte, ja mit abwechselndenRhytmcn das Pergament bald wider die