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5 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 3]
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hak mir ho was widriges, so was niedriges,daß ich immer zehen Schritte von ihr zurücktreten möchte. Sie erzählte neulich als ei-nen Scherz, ihr Vater habe ihr in ihrerKindheit einen Teller an den Kopf gewor-den, davon sie noch das Zeichen trage. Wohlist sie recht an Augen und Stirne gezeich-net, dckß man sich vor ihr hüten möge.

Wilhelm antwortete nichts, und Aurvlieschien mit mehr Unwillen forkzufahren:

Es ist mir bcynahe unmöglich ein freund-liches höfliches Work mit ihr zu reden, sosehr hasse ich sie, und doch ist sie so an-schmiegend. Ich wollte wir wären sie los.Auch Sie, mein Freund, haben eine gewisseGefälligkeit gegen dieses Geschöpf, ein Be-tragen, das mich in der Seele kränkt, eineAufmerksamkeit, die an Achtung gränzk, unddie sie bey Gott nicht verdient!

Wie sie ist, bin ich ihr Dank schuldig,