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5 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 3]
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ders überzeugten sie unsre Schauspieler, daßman Key der Probe Stellung und Ackion,wie man sie bey der Aufführung zu zeigengedenke, immerfort mit der Rede verbindenund alles zusammen durch Gewohnheit me-chanisch vereinigen müsse. Besonders mitden Händen solle inan ja bey der Probe ei-ner Tragödie keine gemeine Bewegung vor-nehmen; ein tragischer Schauspieler, der inder Probe Toback schnupft, mache sie im-mer bange, denn höchst wahrscheinlich werdeer an einer solchen Stelle, bey der Auffüh-rung, die Prise ocrmissen. Ja sie hielten da-vor, daß niemand in Stiefeln probiren solle,wenn die Rolle in Schuhen zu spielen sey.Nichts aber, versicherten sie, schmerze siemehr, als wenn die Frauenzimmer in denProben ihre Hände in die Rockfalten ver-steckten.

Außerdem ward durch das Zureden die-