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5 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 3]
Entstehung
Seite
71
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habe weder Jugend noch Weichheit genug, ,um mich in diese» Charakter zu finden. Nureins weist ich leider: das Gefühl, das Osshc-licn den Kops verrückt, wird mich nicht ver-lassen.

Wir wollen es ja nicht so genau neh-men, sagte Wilhelm: denn eigentlich hat meinWunsch den Hamlet zu spielen, mich bey al-lem Studium des Stücks, aufs Äußerste irregeführt. Je mehr ich mich in die Rolle stu-diere, desto mehr sehe ich, daß in meinerganzen Gestalt kein Zug der Physiognomieist, wie Shakespcar seinen Hamlet aufstcllk.Wenn ich cS recht überlege, wie genau inder Rolle alles zusammen hängt, so getraueich mir kaum eine leidliche Wirkung hervorzu bringen.

Sie treten mit großer Gewissenhaftig-keit in Ihre Laufbahn, versetzte Serlo: derSchauspieler schickt sich in die Nolle wie er

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