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5 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 3]
Entstehung
Seite
67
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helm konnte sich nicht entschließen, die Nolledes lebenden Königs dein Pedanten zu nber-lassen, damit der Polterer den Geist spielenkönne, und glaubte eher, daß man noch ei-nige Zeit warten sollte, indem sich doch nocheinige Schauspieler gemeldet hättet-, und sichunter 'ihnen der rechte Mann finden könüte.

Man kann sich daher denken wie ver-wundert Wilhelm war, als er, unter derAddresse seines ThcaternamcnS, Abends fol-gendes Billct mit wunderbaren Zügen ver-siegelt auf feinem Tische fand:

»Du bist, o sonderbarer Jüngling, wirwissen es, in großer Verlegenheit. Du fin-dest kaum Menschen zu deinem Hamlet, ge-schweige Geister. Dein Eifer verdient einWunder; Wunder können wir nicht thun,aber etwas Wunderbares soll geschehen. Haftdu Vertrauen, so soll zur rechten Stundeder Geist erscheinen! Habe Mukh und bleibeE 2