suchte sie aufzumuntcrn; am meisten aberempfahl sie sich ihm durch einen sehr artigen,mani'gsnltigen und manchmal selbst munternGesang, und aus eben diesem Wege hattesich der Harfenspieler seine Gunst erworben.
Serlo, ohne selbst Genie zur Musik zuhaben, oder irgend ein Instrument zu spie-len, wußte ihren hohen Werth zu schätzen;er suchte sich so oft als möglich diesen Ge-nuß, der mit keinem andern verglichen wer-den kann, zu verschaffen. Er hatte wöchent-lich einmal Coneert, und nun hatte sich ihmdurch Mignon, den Harfenspieler und Laer-tes, der auf der Violine nicht ungeschicktwar, eine wunderliche kleine Hauskapelle ge-bildet.
Er pflegte zu sagen: der Mensch ist sogeneigt sich mit dem Gemeinsten abzugeben,Geist und Sinne stumpfen sich so leicht ge-gen die Eindrücke des Schönen und Voll-