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4 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 2]
Entstehung
Seite
373
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Ich nehm' es an, versetzte sie, und machteeine Bewegung mit ihrer Rechten, so daß ecglaubte, sie würde die seine fassen; aberschnell fuhr sie in die Tasche, riß den Dolchwie der Blitz heraus, und fuhr mit Spitzeund Schneide ihm rasch über die Hand weg.Ec zog sie schnell zurück, aber schon lief dasBlut herunter.

Man muß euch Männer scharf zeichnen,wenn ihr merken sollt, rief sie mit einer wil-den Heiterkeit aus, die bald in eine hastigeGeschäftigkeit überging. Sie nahm ihrSchnupftuch und umwickelte feine Hand da-mit, um das erste heroordringende Blut zustillen. Verzeihen Sie einer Halbwahnsinni-gen, rief sie aus, und lassen Sie sich dieseTropfen Bluts nicht reuen. Ich bin ver-söhnt, ich bin wieder bey mir selber. Aufmeinen Knieen will ich Abbitte thun, lassenSie mir den Trost, Sie zu heilen.