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4 (1795) [Wilhelm Meisters Lehrjahre. Bd. 2]
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Anlässe stark genüg; es scheint dir unmöglich ^ ^

dich zu entscheiden, du wünschest, daß irgend

ein Übergewicht von Aussen deine Wahl be-

stimmen möge, und doch, wenn du dich recht ^ "

untersuchst, so sind es nur äussere Umstände»

die dir eine Neigung zu Gewcrb, Erwerb ' ^

und Besitz einstößen, aber dein innerstes Be»

dürfniß erzeugt und nährt den Wunsch, die

Anlagen, die in dir zum Guten und Schö-

nen ruhen mögen, sie seyen körperlich oder "w >

geistig, immer mehr zu entwickeln und aus- ^ i

zubilden. Und muß ich nicht das Schicksal War

verehren, das mich ohne mein Zuthun hier- mich

her an das Ziel aller meiner Wünsche führt?

Geschieht nicht alles, was ich mir ehemals iiipj

ausgedachk und vorgesetzt, nun zufällig ohne «ach

mein Mitwirken? Sonderbar genug! F)er mm

Mensch scheint mit nichts vertrauter zu seyn,als mit seinen Hoffnungen und Wünschen, ^

die er lange im Herzen nährt und bewahrt, ^