Augenblicke so viel als möglich daü Ver-gnüglichste zu erhaschen.
Wilhelm war indessen aus eine eigeneWeise beschäftigt. Oie Gräfin hatte vonihm die Abschrift seiner Stücke verlangt, undec sah diesen Wunsch der liebenswürdigenFrau als die schönste Belohnung an.
Ein junger Autor, der sich noch nicht ge-druckt gesehn, wendet in einem solchen Falledie größte Aufmerksamkeit auf eine reinlicheund zierliche Abschrift seiner Werke. Es istgleichsam das goldne Zeitalter der Autor-schaft; man sieht sich in jene Jahrhunderteversetzt, in denen die Presse noch nicht dieWelt mit so viel unnützen Schriften über-schwemmt hakte, wo nur würdige Geistcspro-,ducke abgeschrieben, und von den edelstenMenschen verwahrt wurden, und wie leichtbegeht man alsdann den Fehlschluß, daß einsorgfältig abgezirkeltes Manuskript auch ein