Vereinigte Staaten.
Z55
mit dazwischen liegenden indianischen Landschaften; g. W.Neu - Mexico nebst.'verschiednen wenig dekannten Landereyen;g. IST. Canada, auch den röche See, (B.. 27 7 0 — 287°,1; B. 29°— 46°)* Äoniflöiiö wild bisweilen abge-theilt in ^ sehr ungleiche Theile.> ,) Nieder-Louisiana,in 8., (von 29° — 31 0 BJ, biö an die Mündung des ro-chen Flusses in den Missisippi — 4000 Fr. Q. M.; 2) inOber-Louisiana in N. bis 46 0 .
Flüsse: Missisippi hier mit gleichen Erscheinungen undfast wir gleichem Reichthum und gleicher Fruchtbarkeit als derNil. tzc. Louis, mit dem rochen Flusse, dem Akanfas - oderImakanssi., auch dem Missurrsi.; der Sr. perer- und Sr.Lroirss
Luft und Loden: Die ganze Landschaft hat meistentheilsreine Luft. Art der Küste ist das Klima minder warm und feuchte,als in europäischen Landen von gleichen Breitengraden. EinTheil davon, besonders im Innern des Landes, gehört zu denschönsten ftuchtbarsicu Provinzen in Nord-Amerika, bisher mitweniger Benutzung; einige Landstriche bestehen aus Wüsteneyen.
Produkte: ÄLeizen, Mais, Reis, Indigo, Baumwolle,Melonen, Zuckerrohr, Wein, sehr guter Tabak, Flachs, Sas-safras: unter andern Hölzern, Cypressen-Holz, auch Wachs-bäume; Büffel, Elennthiere. Damhirsche, Haasen, verschiediieArten Pelzthiere, zahlloses Geflügel, Fische, auch Störe, Alli-gators, Musquitofliegcn rc. Salzteiche, Eisen, nebst andernMetallen, bisher unbenutzt.
One: Nucva-Orleans, oder Neu-Orleans, (B.288",15'; B. 29°, 579 45' ), einzige Stadt dieser Kolonie, auf einervom mexikanischen Meerbusen, vom Landsee Pontchartrain,vom Manscbat- oder Jbervillefl. gebildeten Insel, c 4 )nweit derM. des Missisippi, mit einer großen Rhede; I. 1790 mit 10000E., davon 4000 Weiße, 2 — 9000 Freigelaßne und die übri-gen Sklaven, hat 5 r. kath. Pfarrkirchen, mehrere Klöster, 2Baumwollmühlen, 1 Zuckersiederei). Nicht wcit von der Stadtist eine Kolonie Ternsche, St Ka.rls-Kirchspiel — 2940 E.Die Kolonie Neu-LNcrdrrd, am Missisippi, (B. 288°, 3 °';B ; 96°, 50'), eigentlich ein Mflitarposteu mit einigen Kolo-nisten.
Einwohner. Von europäischen Kolonisten sind vor-nehmlich Franzosen und Spanier am zahlreichsten. Man fin«der überdies hier Engländer, Irländer, Temsche, Italiener,Amerikaner (aus denverein. Staaten), mehrfache Gemische von
3 2 allen