Persien.
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oder Lmngusckat genannt. In 8. von demselben ist einegrolle Waste. Aber andere Landstriche von Kabul, außerhalbdieser Wüste, sind gut gewassert, haben erhebliche Viehzucht anRindvieh, Pferden, Schaafen, auch nebst andern nützlichen-Produkten, in den niedrigen milderen Theilen, Süd-
«) In Lumghauat ist -Haupts?. der ganzen Provinz, Lg-bul, am oben genannten Flusse gl. N., eine große, ummauerte8r., neuerlich zuweilen Residenz des Schahs dieses Reichs, er-hebliche Handelsstadt, Niederlage von persischen, indischen undbucharischen Waaren, steht auch mit Kalkutta in brittisich - Ost-indien in Wechsel-Geschäfts-Verbindungen. Aschenayar, oderAstbenagur, auch Adeenagur genannt, 8r., am obgenamittnKamchfl., Jalülabas, (Dfthelalabad), 8t., an eben dem Flusse.
b) In DlMZuscbar sind die Srädker Nugbs, Lol'at,Burinn, alle drey am Flusse Kau, (Low, oder Lowmull), vondl w nach 8. u.
Der Distrikt Roh, davon die Rostillas, ein afghanischerEtanun ihreit Namen führen.
5) Gbisni oder Ghasna, in 8. der Prov. Kabul. In 8.ist ein Theil der vorhin bey der Prov. Kabul genannten großenÄüüste: Hauprst. ist Ehi;ni oder Ghasira, am Dilenfl., ohn-weit dessen Quellen, von den Mohhamrnedanern indische» Me-dina genannt, (s. Medina in Arabien), wegen der zahlreiche»Grabstätte mohhammcdanischer Heiligen m hiesigem Orte.
6 ) pischauer,. oder piscbawir, and) paisckawuc, (biswei-len Theil von Kabul), an beiden Seiten des Nieder-5kamehfl.,wo derselbe in den Attock, nackherigeu Schind, (Indus) fließt;in 8. von dem östlichen Theile der Provinz Labul. — DieHaupts?. gl. N. ist an eben dem genannten Flusse.
7) Lasckemir, in & der hohen Bcrgreihe Kantal, in O. deSNilab, (Schindfl., Indus), ostwärts von der Provinz Kabul,an beiden Seiten des Bchatft., (Tschelum, Hyrtafpes), in W,vom Himaleh - oder Jmaus- Gebirge, granzt in dl. und O. anThibct, und au das Land Pader oder Parestau, (Kischtewar oderKushtewa). Raschemir, eine große, anmuthige, höchst frucht-bare Thal-Flache, von allen Seiten mit Alpen-Gebirgen umge-ben, in einer beträchtlich höher» Lage, als die benachbarten Land-schaften, mir fette» Viehweiden, genießt fast ununterbrocheneFrühlings-Witterung. Wegen dieser glücklichen, natürlichenLage, und wegen des Reichkhums seiner Produkte, wird Kasche->nir von asiatischen Schriftstellern das indische Paradies ge-nannt. Nebst einträglichem Ackerbau, hat man hier wichtige
Früchte.
r
Vieh-