trachten uns gewöhnlich fo , wie wir in den AugenAnderer erfcheinen, und fympathifiren mit den an-genehmen Empfindungen, die lie von uns erhalten.
ln wie fern die Vorzüge des Glücks ausgleichen Principien Achtung und Billigung hervor*bringen, können wir aus der Betrachtung über un-fer vorhergehendes Raifonnement über diefe Ma-terie lernen. Wir haben angemerkt, dafs unferWohlgefallen an denen, die im Befitze von Glücks-gütern find, drei verfchiedenen Urfachen beizulegenift. Erftlich jenem unmittelbaren Vergnügen»das uns ein reicher Mann durch den Anblick feinesfchönen Anzugs, Equipage, Gärten oder Käufer,die er befitzt, gewährt. Zweitens dem Vor-tlieile, den wir von ihm wegen feiner Grofsmuthund Freigebigkeit zu erhalten hoffen. Drittensden Vergnügungen und Vortheilen, welche er felbftvon feinen Gütern zieht y und clie eine ansjenehuiöSympathie in uns hervorbringen. Wir mögen nununfre Achtung gegen den Reichen und Grofsen ei-ner diefer Urfachen oder ihnen allen zufchreiben,fo werden wir deutlich die Spuren der Principienfehen, welche die Empfindung des Lafters und derTugend hervorbringen. Ich glaube, die mehreftenwerden bei dem erften Anblicke geneigt feyn, un--■ fre Achtung gegen den Reichen dem Eigennutze undder Ausficht auf Vortheil zuzufchreiben. Allein,da es ausgemacht ift, dafs unfre Achtung oder Ehr-erbietung, fich viel weiter erftreckt, als auf eineAusficht Vortheil für uns zu erlangen ) fo ift auch
klar,