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3 (1792) Ueber die Moral
Entstehung
Seite
269
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Von d. übrigen Tagenden u. Laftern. zC<)

Da nun eine Sottife diefer Art felbft bei einer Per-

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fon getadelt wird, die fonft jederzeit recht artig ge-gen uns gewefen ift; ja felbft bei einem, delfen Kä-me uns blos aus der Gefchichte bekannt ift; fo folgt,dafs unfer Tadel von einer Sympathie mit Andernherrühren muffe, und von der Betrachtung, dafsein folcher Charakter allgemein im hohen Grademifsfallen und jedermann verhafst feyn muffe, derj mit einer Perfon, die diefe Eigenfchaft an lieh hat,umgeht, oder fonft mit ihr einige Verbindung hat.Wir fvmpathifiren mit diefen Leuten in Anfehurigihrer Unluft; und da ihre Unluft zum Theil voneiner Sympathie mit der Perfon herrjihrt, die heverhöhnt, fo bemerken wir hier eine doppelte Ver-knüpfung der Sympathie; und diefes ift ein Princip,das demjenigen, welches wir an ein£m andern Or-te *) erwähnt haben, fehr ähnlich ift.

Dritter Abfchnitt.

Von der Güte und dem Wohlwollen.

Nachdem ich nun den Urfprung desjenigen Lo-bes und Beifalles erklärt habe, der mit allem ver-knüpft ift, was in den menfchlichen Leidenfchaftengrofs genannt wird; fo will ich nunmehr eine Er-klärung von der Güte geben, und zeigen, wo-her ihr Verdienft komme.

*) S. B. II. Th. 2. Abfijbn. 5.

Wenn