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3 (1792) Ueber die Moral
Entstehung
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248
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348 Ueber die menfchliche Natur.

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allein unfre Aufmerkfamkeit verdienen. Das mo- .

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ralifche Gute und Hofe wird ranz sewifs durch

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unfre Empfind untren, nicht durch Vernunft

unterfchieden: aber diefe Empfindungen können ent-

weder von dem blofsen Anfelien oder der Erfchei-

nung der Charaktere und Leidenfchaften entheben, ^

oder von der durch Ueberlegung erworbenen Ein-

ficht, dafs fie auf die Gliickfeligkeit des menfehli-

dien Gefchlechts und einzelner Perfonen abzielen.

Meine Meinung ift, dafs diefe Urfachen in unfern ,ira!e

moralifchen Urtheilen beide untermifcht find; aufeben die Art, wie fie es in unfern Entfcheidungen kdp<

über die mehreften Arten der äufsern Schönheit find: A

ob ich hierbei gleich glaube, dafs die Betrachtungen Tugen

über die Beziehungen der Handlungen auf das ge- gnügea

meine Beftc, hei weiten den gröfsten Einflufs ha- tot,

ben, und alle die Hauptzweige unfrer Schuldigkeit oder A

beftimmen. Indeffen giebt es doch in weniger wich- nerkec

tigen Fällen Beifpiele, wo diel’er unmittelbare Ge- voai j e|

fchmack oder Sinn unfre Billigung hervorbringt.

Witz und ein gewiffes leichtes und ungenirtes Be- foleiiefi

tragen, find Eigenfchaften, die andern unmit- ^ ‘

telbar angenehm find, und ihre Liebe ^

und Hafs erzwingen. Einige diefer Eigenfchaften I(J

bringen bei andern durch befondere urfprüng-liehe Principien der menfchlichen Natur, die hier *

nicht erklärt werden können, Vergnügen hervor. An- ^ '

dre können in mehr allgemeinere Principien aufgelöft e 1

werden. Diefes wird durch eine eigentbihnliclie Un- . , S

terfuchung am deuLliclifteu können dargelhan werden. ’ 111111

So