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348 Ueber die menfchliche Natur.
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allein unfre Aufmerkfamkeit verdienen. Das mo- .
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ralifche Gute und Hofe wird ranz sewifs durch
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unfre Empfind untren, nicht durch Vernunft
unterfchieden: aber diefe Empfindungen können ent-
weder von dem blofsen Anfelien oder der Erfchei-
nung der Charaktere und Leidenfchaften entheben, ^
oder von der durch Ueberlegung erworbenen Ein-
ficht, dafs fie auf die Gliickfeligkeit des menfehli-
dien Gefchlechts und einzelner Perfonen abzielen.
Meine Meinung ift, dafs diefe Urfachen in unfern ,ira!e
moralifchen Urtheilen beide untermifcht find; aufeben die Art, wie fie es in unfern Entfcheidungen kdp<
über die mehreften Arten der äufsern Schönheit find: A
ob ich hierbei gleich glaube, dafs die Betrachtungen Tugen
über die Beziehungen der Handlungen auf das ge- gnügea
meine Beftc, hei weiten den gröfsten Einflufs ha- tot,
ben, und alle die Hauptzweige unfrer Schuldigkeit oder A
beftimmen. Indeffen giebt es doch in weniger wich- nerkec
tigen Fällen Beifpiele, wo diel’er unmittelbare Ge- voai j e|
fchmack oder Sinn unfre Billigung hervorbringt.
Witz und ein gewiffes leichtes und ungenirtes Be- foleiiefi
tragen, find Eigenfchaften, die andern unmit- ^ ‘
telbar angenehm find, und ihre Liebe ^
und Hafs erzwingen. Einige diefer Eigenfchaften I(J
bringen bei andern durch befondere urfprüng-liehe Principien der menfchlichen Natur, die hier *
nicht erklärt werden können, Vergnügen hervor. An- ^ '
dre können in mehr allgemeinere Principien aufgelöft e 1
werden. Diefes wird durch eine eigentbihnliclie Un- . , S
terfuchung am deuLliclifteu können dargelhan werden. ’ 111111
So