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Ueber die menfchliche Natur.
dien moralifchen R.egeln, welche die natürliche undbürgerliche Gerechtigkeit betreffen, haben, undch'fs fie es fleh bewufst find, rlafs fie blos von denKonventionen und dem Intereffe entftehen, welcheswir an der Erhaltung der Ruhe und Ordnung neh-men. Denn fonft würde die Verringerung des In-tereffes niemals eine Nachlaffung in der Moralitätliervorbringen, und uns leichter mit einer Uebertre-tung der Gerechtigkeit unter Ftirften und Republi-ken ausföluien, als im Privatumgange des einen Un-terthanen mit dem andern.
Zwölfter Abfeh nitt.
Von der Keufchheit und Befchei-d e n h e i t.
Wenn noch irgend eine Schwierigkeit bei diefemSyftem über die Gefetze der Natur und der Völkerübrig ift, fo ift es in Anfehung der allgemeinen Bil-ligung oder Mifsbilligung, welche mit ihrer Befol-gung oder Uebertretung verbunden ift, und welcheaus dem allgemeinen Intereffe der Gefellfchaft, wiees fcheint, nicht hinlänglich erklärt werden kann.L)in alle Zweifel dieferArt, fo viel als möglich, zu ent-fernen, mufs ich hier ein Paar andre Pflichten inErwägung ziehen, nämlich die ß efch ei d e n h e i tund Keufchheit, welche dem fchönen Gefchlech-
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