des Eigentlnims weniger merklich, weil fie unfreAufmerkfamkeit weniger an fich zieht, tmd dasGerniith ohne eine ängftliche Unterfuchung leichtdarüber hinfährt. Da aber die Uebertragung desEigenthums von einer Perfon zur andern ein weitauffallenderer Erfolg ift, fo wird der Mangel unfrerBegriffe bei diefer Gelegenheit merklicher, und die-fes nöthiget uns, nach allen Seiten uns umzufehen,um diefem Mangel abzuhelfen. Da nun einen Be-griff nichts mehr belebt, als eine gegenwärtige Im-prefßon, und ein Verhältnifs zwifchen diefer Im-preffiou und dem Begriffe; fo ift es lehr natürlich,dafs wir hierdurch in eine Illufion gerathen. Umder Einbildungskraft zu Hülfe zu kommen, wennfie fich die Uebertragung des Eigenthums vorftellt,nehmen wir das finnliche Objekt und geben daffelbeder Perfon, der wir das Eigenthum überliefern wol-len, wirklich in Befitz. Die vorausgefetzte Aehn-lichlceit der Handlungen, und die gegenwärtigefinnlichwahrzunehmendöUeberlieferung täufchen dieSeele, und machen, dafs fie fich einbildet, fie neh-me den myfteriöfen Uebergang des Eigenthumswahr. Und dafs diefe Erklärung der Sache dierichtige fey, erhellet daraus, dafs man da einefymbolifche Ueberlieferung erfunden hat, wodie reale unthunlich ift, blos um die Phantafie zubefriedigen. So verfteht man unter der Uebergabeder Schlüffel zu einer Scheune, die Ueberlieferungdes darin enthaltenen Getreides. Die Uebergabevon Stein und Erde ftellt die Ueberlieferung einesUiiucr Band. II Land-
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten