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Von Tugend “und Lafter überhaupt. il
tet werden, fondern es müffen auch ihre Wirkun-gen allenthalben nöthwendig diefelben feyti; uncles folgt daraus, dafs fie keinen kleinern, ja wohlnoch einen grüfsern Einflufs bei der Direktion desWillens der Gottheit haben als bei der Regierung der*vernünftigen und tugendhaften Wefen unferer Gat-tung. Diefe zwei Stücke find offenbar verfchieden.Etwas anders ift die Tugend zu erkennen urid etwasanders den Willen nach ihr zu bequemen. Uni altozu beweifen, -dafs derMaafsftab desPiechts und Un-rechts aus ewigen Gefetzen befteht, die für jedes ver-nünftige Wefen verbindlich find, ift es nichthinreichend die Verhältniffe zu zeigen, worauf fiefleh gründen: Wir müffen auch noch die Verknü-pfung zwifchen dem Verhältniffe und dem Willenausfindig machen, und müffen beweifen, dafs diefeVerknüpfung fo nöthwendig ift,-dafs fie in jedemwohlgeordneten Gemiithe ftatt finden und ihren Ein-flufs zeigen mufs ; obgleich der Unterfchied zwifchendiefen Gemüthern in anderer Rückficht unermefs-lich und unendlich feyn kann. Nun ift, aufserdemwas ich fchon bewiefen habe, dafs felbft in dermenfchlichen Natur niemals ein'Verhältnifs alleineine Handlung hervorbringen kann; aufser diefem,fage ich, ift auch fchon in der Abhandlung über denVerftand gezeigt worden, dafs es keine folche Ver-knüpfung der Urfache und Wirkung giebt, wie fiehier vorausgefetzt wird, welche auf eine andre Artals durch Erfahrung entdeckt werden könnte, undwovon mau aus der biofsen Anfchauung der Objekte
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