Portugal.
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duane, verschiedentlich« thönerne Gefäße re., wiewohl diese undandere Maaren nicht hinlänglich zum inländischen Bedürfnisse.Eine Glasfabrik zu Marinha grande, seit I. 176» die einzigein ihrer Art in Portugal, — liefert alle Arten von Glaswaarenaußer Bouteillen. Bei verschiedenen ökonomischen und hauslk»chen Geschäften kommen Galegos aus Spanien den Portugie.'sen zu Hülfe.
Zu Beförderung des wissenschaftl. Fleißes sind verschied»«trefflich fundirte Institute vorhanden, bisher noch ohne ausge-breiteten Erfolg; Naturgeschichte und Naturlehre schienenneuerlich noch vorzüglich ernstliche Liebhaber zu finden. Diemeisten portugiesischen Sternwarten werden von denen zn Sa-markand, Benares und Tiriadschur bei weitem übertroffen.Wissenschaftliche Werke müssen wegen Mangels an Absätze aufKosten königl. Kassen gedruckt werden. In ganz Portugal zahl,te man I. 1796. 7 botanische Garten (manche derselben nichtviel besser als teutsche Haus- und Lustgarten), 12 öffentlicheNaturalienkabinette von sehr ungleichem Inhalte, 12 Münz - u.Antiquitäten-Sammlungen. Die Universität Coimbra erfreuetsich indessen verschiedentlicher preiswürdigcr Einrichtungen, dieselbst bei einzelnen teutschen Schulen bisher fehlten. In schö-nen Runsten zeichneten sich bisher nur wenige aus. Dicht-kunst wird in Portugal jedoch glücklicher als in Spanien ge-pflegt, indessen beschrankt, gewöhnlich nur auf Sonnelte,Hirtengesange rc. Glückliche Versuche in Oden und Epopöenwaren neuerlich unbekannt. Gedichte und katholische Erbau-ungsbücher machen die Hälfte des jährlichen Liktcratur- Er-trags der Portugiesen aus. Schauspieler, selbst auf TheaternLissabons, bestehen zum Theil aus Gliedern des Handwcrksstan.des (Schuster, Schneider rc.)> Gestimmte Journalistik be-schrankt sich (I. 1798, so wie früherhin) nur auf eine polirüsche Zeitung, und auf ein Wochenblatt (Almoreve de petas,Bagatellenpost), beide, Geburten der Hauptstadt.
Die Sandlungsgeschäfre sind neuerlich nicht größtentheilsin den Händen der übrigen europäischen Handelsnationen; diereichsten Handelshäuser sind portugiesische. Man führt ausPortugal: Wein, Baumöl, Citronen, Pommcranzen, Zucker,Feigen, Rosinen, Mandeln, Kastanien, Wolle, Seide, Sma-apfel, Kork, Seesalz, Sumak, Leinwand, Wollenzeuge, Sei-denzeuge rc., auch verschiedene amerikanische und asiatische Maa-ren. — Einfuhr-Artikel: Vielerlei Lebensmittel, vornehm-lich Getreide, Kartoffeln, Vieh, Fische, besonders Stockfische,Fleisch, Butter, Lichter, Munition, wollne und viele andereManufaktur - und Fabrik / Maaren.