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3000 E. Aldea galleya, FI., am Tejo, Ueberfabrt nachLissabon. '
B) JmKönigr. Algarve ( 1 . 1797 --96,8°« E.) sind: La-gos (BacodriZs)^ 8t., an einer große» Bay (einem vortreffl.A».kerplatze), 85 » Fstellen, zo»o E., 3 Kl., 2 Pfarreien mit einemKastelle und Seehafen. Sagres, eine kleine F. ohne Civil-Ein«wohner, Zisch, und Muscheifang. Villa «rova doperrimao,Städtchen, 500 mit geräumigem Hafen und 2 Forts, St.Ioüo und Sr. Larharina. — Alonchoque, reizender FI. miterhebl. Orange-Gewinn. Loul«, Städtchen von 1600 Feuer,stellen, mit 3 Mannskl. und 1 Damenstift, im letztem werdenAloefaden zierlich verarbeitet. Faro, regelmäßige 8t., mit 1200Feuerstellen, am Flusse da Quarteira, ohnweit dem Meere, Sitzeines Difchofs, mit Hafen, einer Citadelle, HaupthandelsplatzAlgarbicns, unterhalt Handlung, besonders mit Feigen, Oran.gen. Tavira, jetzt Hauptst. von ganz Algarbicn, am FlusseSequa, mit 1400 Fcucrstellen, 4 Kl., mit Hafen, kleinem Fort,hat beträchtlichen Sardinien- und Thunfischfang. Villa realan der Guadiana-bF, eine von pombal ncuangelcgte, regelmä-ßige, schlecht bevölkertest. — Castro marim, altes, verfall«nes Kastell am Guabianafl., mit einem FI.
Einwohner: Man zahlt in Portugal ungefähr 3 Millio.uen (I. 1776. 759,286 Fstellen). Die portugiesische Spracheist ein Dialekt der spanischen. Nebst den Haupt-E., den por-rugiesen, findet man in Lissabon viele Neger, cbcndaftlbst, sowie in den Haupt-Handelsstädten, Engländer, Franzosen u. a.Landes-Religion ist die r. katholische (I. 1790. 417 Manns-und Nonnenklöster, ohne einige kleine Konvente und Kongrega-lionen); noch sind hier viele heimliche Juden. Fremde von nicht«katholischen Bekenntnissen haben in Portugal keine Stöhrungzu befürchten. Die Inqnisitionsgerichte sind mehr zur Züchti«gung unbändiger Mönche als zu Avtvdafts angewiesen.
Ackerbau und einträgliche Landwirthschast wird gehindertdurch die große Zahl der Rlöster, der Bedienten und Bettler,nicht minder durch ökonomische Unkunde. Die Egge kennt,nan beinahe gar nicht; jäten ist fast ganz unbekannt. Fleiß inManufakturen und Rünsten fehlt hier noch mehr als bei denöstlichen Nachdarcn. Einige Fabriken und Manufakturen, soz. B. Kattundruckereicn, Webereien von wollncn, ftidncn Waa.rcn und von Leinwand, mehrten sich neuerlich, wurden aberzum Theil von Deutschen und andern Ausländern betrieben. Ue-bcrdics bereitet man in einzelnen Orten gute Eaffianc, Kor-
duane,