237
darum nicht bloß bei der Geschichte, bei der bildlichenVorstellung und der rührenden Betrachtung des TodesMt und der Auferstehung Christi stehen bleiben, wie gut undW-, d^s auch zu seiner Zeit und an seiner Stelle seinE D>! mag, sondern hauptsächlich die Kraft seines Todes undVtz, s^ner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden(Phil. 3, 10.) zu erkennen suchen. Hatte uns ChristusWch nicht durch sein Blut und seinen Kreuzestod versöhnt, wirAiasj würden nie geheiligt, nie mit Gott vereinigt, nie seligwerden können. Der schwache und entartete Mensch würde"«hi» vM der göttlichen Majestät und Reinheit, die doch soiüW höchst liebenswürdig und beseligend ist, nichts anders alsIW» Schrecken, Zurückstoßung und Hölle empfinden, wenn dieschM nicht durch unfern großen Mittler, Gottmenschen, Ema-i«Hi, nuel, vermittelt und die Wirkung Gottes auf den Sün-MsÄ der dadurch nicht gemäßigt, tragbar, ja lockend und lieb--W lieh gemacht worden wäre. Durch die Bereinigung Got-ui>W tes mit der Menschheit in Christus ist der Grund zu un-ßiiSK screr Wiedervereinigung mit Gott gelegt, und durch dasBlut und den Tod Christi haben alle bußfertige Sünder,»iM so wie die schon geheiligten Kinder Gottes, beide im Le-ben und Sterben einen Eingang und lebendigen Weg inHS das Heilige der Gemeinschaft Gottes (Ebr. LO, L9. 20.),aber sie müssen «ihn auch bewandeln und nicht bloß den«i Hj Weg beschauen und ihn preisen (siehe V. 22 u. f.). Diedrei Abtheilungen des Tempels zu Jerusalem waren zu-gleich auch Sinnbilder der verschiedenen Zustände vondenen, die dem Herrn dienen, und von den verschiedenenArten, wie Gott und das Göttliche erkannt, wie ihm ge-dient und wie es genossen werden kann. Im Vor Hoffand ein fortdauerndes Blutvergießen und Opfern vor den7V,lö Augen des ganzen Volkes statt. Im Heiligen wurdedas Blut auf die Hörner des Rauch-Altars gethan (Luc.V 4, 7.). Im Allerheiligsten, wo Gottes Majestät