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auf diese oder jene Vorrechte (Phil. 3, 2 — 6.) stützen,und also die Seelen nur bei dem Aeußern aufhielten.Gegen solche schädliche Arbeiter ist der Apostel hier in hei-ligem Eifer ergrimmt und wie in Liebesentzückun-'«rtch gen außer dem Leibe, damit er auch die Gläubigenüber alle das Sinnliche entzücken möge; ja er ist wie einhtchf schon Gestorbener, auf daß die Gläubigen sich auchmLiliji als gestorben beschauen möchten (V. 14 u. 15.). Ich bingestorben, was kümmert mich das Aeußere? ich binr gestorben, darum kenne ich Niemanden mehr, was erauch sei, hoch oder niedrig, gelehrt oder unwissend, geach-EM, tet oder verachtet, Jude oder Heide; mit dem Tode hörtAlles auf, selbst der Ruhm auf Christi Geschlecht nachdem Fleische, auf seine Begebenheiten und auf seinenWandel hier auf Erden, und was man davon äußerlich,!.c gesehen oder gewußt haben mochte. Man muß, will derApostel sagen, von nun an mehr in das Unscheinbare,in das Geistige hineingehen; wir sind nicht mehr die vo-ll»« »gen Menschen, sondern neue Creaturen (V. 17.) ge-worden; dies allein und nichts Aeußeres gilt etwas inMs Aristo Jesu (Gal. 5, 6.).
So sieht man leider heut zu Tage, wie viele Men-itlSP' iE bei einer bloß bildlichen und fleischlichen
Kenntniß von Christo und vom Werke der Versöhnungtz ßiiä stehen bleiben. Manche haben die Wahrheit von ChristiBlut und Versöhnung nur im Kopfe und Munde, ohne^ wahre Herzensveränderung; und dies ist eine grobefleischliche Kenntniß von Jesus, die nie selig macht.Andere gutmeinende Seelen fühlen bei dieser bildlichen' H Kenntniß von Christus auch süße Rührungen in den Sin-» nen und im Herzen, bleiben aber bei dieser angenehmenE Empfindung und bei der bildlichen Vorstellung dieserWahrheit zu viel und zu lange stehen, die Speise, ummich so auszudrücken, bloß in dem Munde haltend, ohne