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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Rufe folgen, uns nicht ganz in seine Hände legen, die sounendlich gut und treu sind! Herr, nimm und behalteuns für dich bis in Ewigkeit! Amen. ^5

Liebe Freundin, nimm mein Schreiben wie es ist in ß .Liebe an! Trage mich, wenn es Dir gegeben wird, demHerrn in Deinen Gebeten aus! ich hoffe dasselbe zu thun.Sollten wir einander in dieser Zeitlichkeit nicht mehr se-hen, so vertraue ich, daß es an einem bessern Orte ge- Vschchen wird.

Inzwischen verbleibe ich durch die Gnade ük»

Dein 4 p.

Dich im Herrn liebender Bruder. -Mülheim, den 15. April 1736. ^ "

Hundert und erster Brief.

lieber die Worte: Darum von nun an kennen wir ^Niemand nach dem Fleische u. s. w.

In Jesu, der unser Friede, Leben und -'V-Alles sei, herzlich geliebte Schwe- ^

st»! ^

Ich will Dir mit kurzen Worten meine Gedanken tz tisagen über die Stelle in der Schrift (2. Cor. 5, 16.): L!«Darum von nun an kennen wir Niemand tz ^nach dem Fleische, und ob wir auch Christum Mgekannt haben nach dem Fleische, so kennenwir ihn doch jetzt nicht mehr. Es ist klar, daß der tzHApostel hier auf die bösen Arbeiter das Auge hat, dieParteien stifteten (siehe 1. Cor. 1, 11. 12.) und die sichauf ihr Ansehen nach dem Fleische, aber nicht nach dem ^Herzen (V. 12.), auf Männer von Ansehen (Gal. 2,6.), ^