Druckschrift 
Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
Entstehung
Seite
195
Einzelbild herunterladen
 

! gründlichen Vereinigung, in der wir, dem Herrn so an-^ klebend, endlich ein Geist mit ihm werden, wie der Apo-?^stel sagt (Röm. 8, 16.). O, wie viel große Dinge sindnoch in dieser Zeit zu erreichen! wenn wir nur mehr los-Akr. und wie wahre Herzenskinder bei dem Herrn undseiner Leitung in unserm Herzen blieben. Doch dieses-iilük weißt Du besser als ich, darum will ich abbrechen. Wasschreibe, kommt mir unwillkührlich in die Feder; ichnur mit einem kurzen Wunsche endigen. Ich grüße»Dich nochmals und trage Dich dem Herrn auf, durch des-M«»sen Gnade ich bleibe, meine in der Gnade sehr geliebteA mir Freundin,cktti!

I Ni >d!.

Dein

ergebener Bruder.Mülheim, den 2l. September >736.

Sechs und achtzigster Brief.

miß, V Der Schreiber findet cs am besten, wie ein unwissendes KindA«» zu folgen, und nicht lange zu untersuchen, in wiefernDieses oder Jenes vom Herrn ist. Ueber die Worte:Gott ist gut, Gott ist genug.

rgaiMt' In dem Herrn, der allein Herr sei,

liebe Schwester!

lsi

. Heute morgen, etwas in inwendiger Einsamkeitsitzend (die innere Einsamkeit ist da, wo die Creatur und^ li-das Unsrige zurückbleibt), wurde mir eingeprägt: ichM^Müsse um keines Geschöpfes willen nach au-T^Dßen gehen; wie auch: daß, um ganz in Gott zuEj^lein, man nichts in der Creatur und nichtssich selbst sein müsse. Dennoch fühlte ich bald