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„ftn?" und: „ob ich wohl hinreichende Stärkungsmittel„brauche?" diese Bemerkungen, die Du mir in Liebezu überlegen gibst, nehme ich auch in Liebe an; dochkann ich dagegen sagen, daß ich mir viel mehr Bewe-gung mache, als Du denkst, indem ich viel hin- und her-laufen muß, um meine geringen Dienste dem Nächstenanzubieten und zu erweisen. Daß mein Körper durchgeistige Anstrengung geschwächt würde, weiß ich nicht; eSmüßte denn durch meinen starken Briefwechsel und denUmgang mit Menschen geschehen, was ich nicht immerkann und darf vermeiden; anders wüßte ich nicht, daßich meinen Körper durch geistige Uebel zu viel angriffe.Bon dem sogenannten Nachdenken oder Studiren halteich so sehr viel nicht; ich lege mehr Gewicht auf das Er-tödten und Beten, weil ich mit der größten Sicherheitweiß, daß man Gott und die Wahrheit nie durch Tä-tigkeit des Kopfes finden kann, sondern nur durch diedes Herzens und der Liebe. Uebrigens hat mein Leib,wie ich glaube, keine Ursache zum Klagen; ich will ihmwohl das Nöthige reichen, damit er dem Geiste dienenkönne, aber nicht ihn beherrsche. Fehlt es mir hierin ander nöthigcn Bescheidenheit, so bekenne ich meine Schuldund bitte Gott um die erforderliche Weisheit; doch manist heut zu Tage in diesem Stücke nur allzubescheiden.Zn der Arbeit für die Welt will man den Körper wohldaran wagen; man wacht und trabt oft ohne Ende, undfragt die Seele nicht einmal, ob sie nicht krank davonwird? Wenn aber die Seele für sich und für die Ewig-keit arbeiten will, dann soll sie fortwährend den Leib (ichhätte beinahe gesagt Fleisch und Blut) um Rath fragen,ob es auch nicht zu viel sei? Bei dem geringsten Scheinvon Verläugnung findet man, daß die Gesundheit desKörpers darunter leide, der doch in Kurzem eine Speiseder Würmer wird. Lhörichte Furcht! So ungeziemend