hat, rührt mich. Indessen der Herr hat es so gewollt.
Er wird es auch, wie ich vertraue, zum Besten lenken, ^so daß cs weder dem Leibe noch der Seele schade. In Mseiner Hand muß Alles zu Segen werden; was wir und l ^die Menschen verderben, macht er wieder gut; auch unserGift wandelt er in segenreiche Arznei um. Ich grüße ^diese Schwester herzlich; auch grüße ich in der Liebe des qDHerrn herzlich unsere Schwester IV. IV., ihr dankend für Mihr Briefchen. Die Zeit erlaubt mir nicht, dieses Malauch noch an sie zu schreiben. Des Herrn Friede sei mit Ound in ihr! Nun, mein lieber alter Bruder, ich umarmeDich nochmals im Geiste mit zärtlicher Liebe in dem!Herrn; lebe innig wohl in ihm, der uns in jeder Hin-sicht ewig genug ist. In Ihm wollen wir uns loslafsen Wim Leben und Sterben, ohne uns mehr nach uns selbst »»umzusehen. Amen! dies verleihe er. rs
Ich bleibe zßd
An einen Freund, der befürchtete, daß die körperliche Schm- IUche des Schreibers auS seinen geistigen Anstrengungen «Hientspringe, oder auS dem Versagen der nöthigen stärken- tz! jden Mittel für seinen Körper. ^
Werther Freund!
Die Bemerkungen über meine Leibesschwache: „Lb„mein Körper nicht zu wenig Bewegung habe? ob die ^„geistigen Uebungen den Körper nicht noch mehr angrei- ^
Dein
treu verbundener schwacher Bruder, »«t
Mülheim, den 13. December 1743.
Siebenzigfter Brief.