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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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anders als gut und liebenswürdig sein, was aus seinerväterlichen Hand kommt. Er sei Deine Stütze und Dein"Akiij Trost in allen Uebeln! Es behagt ihm oft, die Seinigen-"k iix jm Körper und in der Seele untüchtig, arm und nacktzu machen, damit er um so reiner wirke und Alles in ihrMiz« nen werde. Wie oft haben wir uns nicht dem HerrnMki i überlassen, wir haben also nicht die mindeste FührungKÄM mehr über uns selbst, und können ihn nur mit voller«nd dni Ruhe schalten lassen. Er weiß am besten, wie er uns zuW U einfältigen Kindern machen soll, fähig in sein Reich ein-Hlich zugehen. Am Ende müssen wir doch sagen: Er hat Alr>es wohl gemacht.

lk M Ich grüße und umarme Dich herzlich im Geiste derLiebe. Der Herr sei innig mit Deinem Geiste! Ich bleibe

Dein

treu verbundener Bruder.

Sechzigster Brief.

Wenn da- Andenken an einander uns nicht vom Herrn ent-fernt, so kann es ihm nur angenehm sein. Ze hingebenderdie Seelen vor Gott stehen, desto reiner und kräftiger istdies Andenken. Wie Kinder in dem gegenwärtigen Au-genblick zu leben, die- macht uns ganz dem Willen Got-tes unterthänig.

In unserm theuern Heilande ehrwür-diger und vielgeliebter Bruder!Deinen lieben Brief habe ich erhalten. Es ist mir^ immer angenehm, etwas von Dir zu bekommen und zui" ^ hören, und ich danke dem Herrn herzlich dafür, daß seineMB ^ göttliche Güte Dich noch in diesem fremden Lande in demZustande leben läßt, worin Du Dich befindest, und daß

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