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Aufhören ermahnt werden, uns selbst und alle Creatur ^ganz loszulassen, um uns allein in ihm wiederzusinden, §,>»der unsre Versöhnung, unser Leben und unser einziges DiAlles ist. So sei dann hinführo unser Werk, aber noch Ddmehr das Werk Gottes in uns; daß wir an ihn glauben, -d»und durch den Glauben in ihm bleiben wie wahre Kind-lein, mit einfältiger und willenloser Innigkeit, auf daß zIer uns durchdringe mit seinem Geist und Leben, in denen AZalle Reinheit und Ruhe der Seele enthalten ist. Amen. MIch grüße und umarme Dich im Geiste der Liebe;grüße auch besonders unfern lieben Freund lV. IV., derseine geliebte Hausfrau eben so wenig verloren hat, als ^'ilider körperliche Tod sie nicht vom Herrn zu trennen ver-mochte. In Ihm kann er sie mit uns reiner wiedersin- Mden. Der Austritt unsrer geliebten Freunde macht unsdiese fremde Welt noch fremder, und muß den Geist nurallein auf Gott und die süße Ewigkeit lenken. g K
Ich bleibe, lieber Bruder, mit aller Herzensinnigkeit M
Dein :ich
schwacher Mitbruder. m!«
Mülheim, den 31. Mai 1737. G
Sechs und fünfzigster Brief, ck
Es ist ein unschätzbares Gut, wenn der Geist frei gemacht ^ §ist, und wer diese Perle besitzen will, muß Alles dafürhingeben- Abgeschiedenheit und Innigkeit des Herzens q,sind unzertrennbar.
In dem Herrn herzlich geliebter ^Bruder! ^
Deinen lieben Brief habe ich richtig erhalten. Es ^ist wahr, lieber Bruder, daß ich vertraue, der Herr werde ^