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zu kommen und in ihm zu bleiben, ohne uns weiter umGutes oder Böses, um Leib und Seele, um Freude undLeid zu kümmern, in Allem ihn schalten und walten las-send. O, wie angenehm ist es dem Herrn, wenn wir soauf ihn vertrauen und Alles auf ihn ankommen lassen!Er sorgt für uns. O, dies große Wort! was habenwir also mit uns selbst zu schaffen, da wir Ihm angehö-ren? Werden wir auch zuweilen durch Dunkelheit undauf Leidenswegen geführt; es dient nur zur Läuterungund Seligkeit, und es ist kein anderes Feuer, als dasFeuer seiner reinen und reinigenden Liebe, was er unterdem Schmelztiegel der Kinder Levi entzündet, auf daß sie,wie Gold und Silber gelautert, ihm Spciseopser bringenin Gerechtigkeit, was so verherrlichend und süß vor demHerrn ist. Die Tage unsrer Vorbereitung gehen bald zuEnde. Das Bittere und Süße dieser Tagereise wird baldverschwunden sein; laßt uns also nicht bei dem stehen blei-ben, was am Wege wächst; die augenblickliche Vereini-gung mit dem liebenden Wohlgefallen Gottes hilft durchAlles hin, und wer gut im Gegenwärtigen lebt, der lebtin Gott und in seiner Ewigkeit, die uns im Geiste sonahe ist.
Es ist wahr, unser lieber Bruder N. IV., der einWeilchen mit uns in liebender Vereinigung durch dieseWüste wandelte, ist jetzt zwar aus unfern Augen, abernicht aus unfern Herzen, und ich vertraue, wir auch nichtaus dem seinigen. Das Wahre dieser Vereinigung bleibt;nur das Zufällige und Gebrechliche fällt ab. Bald wirdes auch mit uns diesen Weg gehen und wir ihn durchGottes Barmherzigkeit wieder antreffen. Ich sehe ihnnoch oft wie vor mir, und ich muß aufrichtig bekennen,daß auch Ihr, Geliebte, mir öfters im Geiste gegenwär-tig gewesen seid. Je inniger unser Geist heimkehrt, destomehr verschmilzt die Zeit in die Ewigkeit; und sich