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Dasselbe fühlst Du auch, mein Lieber, daß der Herr^-^ Dich mehr und mehr in der gegenwärtigen Lage haben".^will, damit Du ihm innig im dunkeln Glauben anhängst;^k,iber so an häng ft, wie er selbst es gibt, wäre es auch.""^»zuweilen sehr leidend und mitten in den Unruhen des^«-sinnlichen Treibens.
Ich hoffe durch des Herrn Gnade zu bleibennttikß, Dein
in der Liebe des Herrn verbundenerBruder.
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Fünf und vierzigster Brief.
Obschon, wenn man Gott liebt, man auch alle seine Kinder liebt, auch die, welche man nie gesehen hat, so ge-währt doch das Zusammensein oft eine noch viel stärkereAnhänglichkeit an einander. Wenn der Herr die Seini-gen zuweilen auf den Weg des Leidens führt, dann be-zweckt er damit nur ihre Läuterung und Seligkeit.
Zn Zesu, der unser Friede, unser Le-ben und unser Alles ist, sehr ge-liebter Bruder und liebe Schwe-ster!
In Euern beiden lieben Briefen lese ich dasselbe,was ich täglich in meinem Herzen geschrieben finde, näm-lich, daß unsre lange Geistesvereinigung mit der Zeit nichtaltert, und durch körperliche Trennung nicht vermindertwird. Es kann auch nicht anders sein; denn da der Herrmacht, daß wir ihn lieben und in seiner Liebe, das heißtin Ihm bleiben, so müssen wir ja mit einander in seiner