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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
Entstehung
Seite
90
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festigen und erhalten in der unbegrenzten Hingebung,'nseine treuen Hände! Amen.

Ich bleibe durch die GnadeDein

in Liebe verbundener schwacher Bruderin dem Herrn.

Acht und dreißigster Brief.

An einen Freund, den der Herr auf den reinigenden Wegeines bloß inwendigen Leidens führte, um ihn von derSicherheit dieses Weges zu überzeugen, und ihn zugleichanzumuthigen zum Verlieren seiner selbst in Gott.

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Friede und Unterstützung von dem ^Herrn! In ihm herzlich gelieb-ter Bruder! . -

Deinen mir angenehmen Brief habe ich zu derselbenZeit erhalten, wo Du auch einen von mir empfangenhaben wirst. Ich bin seitdem schwächer geworden, als ichwar, muß Dir aber doch einige Zeilen schreiben. LieberBruder, der Herr sei Dir nahe mit aller Hülfe! ja, ichweiß, daß er es ist, und daß er sein Auge auf Dich rich-tet. Ich sage dieses nicht, um nur etwas zu DeinemTröste vorzubringen, denn ich weiß sehr gut, wie wenigEinfluß menschliche Worte auf das Gemüth Derjenigenhaben, die der Herr auf den Weg des alleinigen innernLeidens führt; es wäre dann, daß man gerade den gött-lichen Augenblick träfe; aber ich sage es im BewußtseinDeines Zustandes und im Drange eines Eindrucks, denich im gegenwärtigen Augenblicke vom Herrn glaube zuempfangen. Dein Weg ist schwer, aber sicher. Wer die

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