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Einsamkeit, an ein inniges Gebet und an eine stille Hm
° . M gebung an Gott, in Erwartung seines göttlichen Lichtes,seiner Krast, Liebe und Gegenwart, zu gewöhnen, dies,^ glaube ich, wird Dir heilsam und Gott angenehm sein.Wchai Nach Maaßgabe demnach das inwendige Leben und dieinnere Festigkeit zunimmt, kann die äußere Thätigkeit"Mhtil daran gegeben werden, wäre es auch am Ende ganz,l? !k h»! Denn nach meiner Ansicht hast Du schon so viel damit^ Hmdi geleistet, daß selbst die Welt in dieser Hinsicht nichts mehr«dir M von Dir verlangen kann. Ferner sind die Geschäfte demO« A> Geiste und dem innern Leben am wenigsten schädlich, dieMi» nicht viel Anstrengung erfordern, und auf die wir wenigM M L Preis stellen, die wir nur als einen Gottesdienst und umM, st i: dem Nächsten zu dienen verrichten. Doch Dir ist ja al-miihHles dieses selbst hinlänglich bekannt. Nimm meine Aeu-iMM ßerungen in Liebe auf, sie kamen mir so unerwartet ein,
, UM denn ich dachte nur einige Zeilen zu schreiben; laß unsHil mstGott Raum machen, der uns so nahe ist durch seinent IMF Sohn Jesus Christus, daß Alles, was in uns lebt, sichilHst unter der Herrschaft seiner Liebe beuge! Amen.
Ich grüße Dich herzlich, werther Freund, so wiedH»!« auch Deine liebe Ehefrau, und bleibe durch die Gnade
>>E§!! Das beste Gebet ist, daß Gott seine» Willen in uns voll, bringe. Die Seele gelangt stufenweise zur vollkommenen
^ Unterwerfung unter diesen göttlichen Willen, durch den An
"" blick ibreS eignen Elendes und das Gefühl ihrer Blindheit.
schwacher F
fl,. Mi! Mülheim, den,15- April 1736.
Dein
schwacher Freund und Bruder.
Siebenzehnter Brief.
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