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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Achter Brief.

.. Gott im Grunde unsrer Seele ist der einzige feste Boden in

' »WK a^n Prüfungen und Widerwärtigkeiten. Dieser Schatzwird eher gefunden durch Verlieren als durch Suchen.WkzkDj und eher besessen durch Loslassen als durch Festhalten.RdeiW

»tz tz Geliebter Bruder im Herrn!

P dts Hc Deine beiden letzten Briefe habe ich mit inniger Ver-Mp« eimgung und Erquickung meines Gemüths mehr wie ein-«i»U gelesen, und auch mehr wie einmal im Geiste beant-lch d»i!>> ß wertet. Dem Herrn sei Liebe und Verherrlichung dafür,daß er uns eine solche Liebe gegen einander einslößt, die,MM ich empfinde, die Liebe zu ihm nicht stört, sondernMM nährt. Köstlich ist es, wenn unsre gegenseitige ZuneigungWm, r und das Denken an einander durch des Herrn Segen derWm,k Innigkeit mit Ihm noch mehr Nahrung gibt. Es warmir besonders erfreulich, aus einigen Stellen Deines letz-sli kd ten Briefes zu sehen, daß das Gute, was der Herr inH chm: Dir bewirkt, Dich dahin gebracht hat, wo Du jetzt bist;

es ist Alles des Herrn Werk und Gnade.

WImr Gott! dieser anbetungswürdige, theure Gegenstanddes Innersten unsres Geistes, ist Alles und schenkt Alles.>. Was wir außer diesem, es sei außerhalb oder in uns, an-i fassen oder festhalten wollen, entschlüpft uns alles 'wieder;nichts ist beständig; Er allein ist der feste Grund undBoden, auf den wir fußen können bei allen Erschütterun-gen und Prüfungen. Herr Jesus! wann werden wir mitP in Hinsicht alles Andern in Wahrheit sagen können:

Des Menschen Sohn hat nicht, da er seinHaupt hinlege (Matth. 8, 20.), und mit deinemKnecht: Wenn ich nur dich habe, so frage ichnichts nach Himmel und Erde (Psalm 73, 25-).