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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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Du mußt Dich in Allem mit Raum und FreiheitdkL bes Geistes benehmen, nach dem Rufe des Herrn über' "SU! g^r, der sein Werk herrlich und weit über unsre Erwar-tung ausführen wird. Ihm sei die Ehre in Ewigkeit!2^!>> Amen.

Willi! Ich grüße und umarme Dich im Geiste der LiebeWlHtz Jesu, in dem ich bleibe

Dein

treu verbundener schwacher Bruder.Mülheim, dm 26. April 1735.

Sechster Brief.

Wie billig und gut eS ist, in Gottes inniger Gegenwart al-les Eigene schweigen zu machen, damit Gott ungestört zuuns reden könne.

In unserm gesegneten Heiland JesusChristus vielgeliebter Bruder!

In äußerer und innerer Stille, nach dem Maaße^undkilik meines Zustandes bei und vor dem Herrn sitzend, befindeAimNiii ich mich im Geiste auch Dir nahe, lieber Bruder, undsonmzr fühle Neigung, Dich im Namen des Herrn zu begrüßen«Iki» und Dir seinen Frieden zu wünschen. Ich weiß indessenDir nichts zu schreiben, und noch weniger Dir mitzuthci-«MsV weil ich selbst nichts habe und weiß, auch nichts zuHuben und zu wissen begehre, indem es unsre einzigeN Stütze und Freude ausmacht, daß der Herr uns so innigund wesentlich gegenwärtig ist, der durchaus Alles in uns' «B NE- W» wir nicht sind, da ist der Herr; höchstbillig ist es daher, daß wir dieser liebenswürdigen Mast-^ stät in uns Platz machen, um so zu sprechen, und ihr

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