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Gutm und Bösen, was uns gegenseitig begegnet, da wirGlieder eines Körpers sind. Den beschwerenden Zustand^ Deines Gemüths, der Deine Gesundheit ziemlich stark an-Akll ft. E griff (und laß mich hinzufügen, den leidenden ZustandG«». Deines Körpers, der das Gemüth noch mehr ängstigte),habe ich in theilnehmender Liebe oft dem Herrn anbefoh-Am G , kn, ihn bittend, daß er Dich stärken und das, was seineUn«. L ^kbe dadurch beabsichtigt, vollführen möge. Ich hoffeund vertraue, daß der Herr mit Dir sein, und Dir durchMch diE ^ dunkeln Wolken noch manchen stärkenden Sonnenblickd' senden wird, damit Du nicht auf dem seligen Pilgerpfade- niedersinkest. Der, dessen Führung wir uns überlassen^ haben, ist die Weisheit und Güte selbst, wir werden esdereinst mit der größten Bewunderung schauen, daß erJeden von uns auf den allerbesten Pfad geführt, und unsalle Lasten mit väterlicher Hand zugewogen hat. Laß -unsnur ruhig die Augen schließen und unbesorgt unten imSchiffchen bleiben, wir sind nur Reisende und keine Steuer-nd Ei männer. Uns liegt es ob, Alles ohne Widerstand fahrenzu lassen und hinzugeben, und mit ganzem Herzen undinnigem Willen in den Händen des Herrn unbeweglichliegen zu bleiben. Aber Du denkst vielleicht: dies ist es"" ' gerade, woran es fehlt; ich nehme diese Wahrheiten vonHerzen an, ich fühle mich innig bewogen, mich und Al-jnade v les einzig dem Herrn zu überlassen; ich finde nur alleinrißeS p darin Raum, aber ich fühle mich zugleich noch außeror-. dentlich schwach dazu, und stoße auf viele Hindernisse,"" ' ' was mich oft sehr bekümmert. Dem ist so, mein Lieber,wir sind schwach und elend; aber wenn wir bei unferna; tt»>' Schwachheiten stehen bleiben, werden wir nie stark. Der^ nur allein ist stark, heilig und beruhigt, der sich in GottW ik verliert, und so in Ihm wandelt, als ob er selbst nichtmehr wäre. In Gott allein ist alle Stärke, Tugend undSeligkeit. Du hast, Geliebtester, an mir einen Bruder,