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allerlei lehrt, so ist es wahr und ist keineLüge; und wie sie euch gelehrt hat, so bleibtbei demselbigen. (1. Joh. 2, 27.) Der innige Zugder Liebe Gottes in unserm Herzens-Grunde ist wie eingöttliches Gewicht. Wie glücklich sind die.Seelen, diemit verschlossenen Augen nur fahren lassen und nachgeben!Bei diesen zieht das Gewicht nach sich, und der Geistsinkt ohne Mühe hinab. Wer sich dann festhalten will,wird aufgehalten und martert sich ab ohne Nutzen; wersich aber ganz hingibt, der findet Freiheit, Raum undRuhe auf einem Boden, der Gott selbst ist, wenn durchLoslassen und Leiden alle Stützen gefallen sind. Ich sageviel mit wenigen Worten; aber Du verstehst mich doch.Was ich eigentlich sagen will, ist dieses: Wir dürfendurchaus dem innigen Zuge von Gottes theurer Gnadein unserm Innern nichts von dem vorenthalten, was ernimmt und fordert, sondern müssen recht milde werden,Alles zulassen und in Allem uns willig fügen, damit derHerr von uns erlange, was er fordert, und Wohlgefallenan uns finde, hier und in der Ewigkeit. Zm Zustande,wo die Seele noch wirklich handeln muß, kann man sa-gen: Thue dies, und meide jenes; wenn aber dieKraft Gottes das Uebergewicht bekommt, dann bleibeman nur im Innern, und lasse sich belehren und leitenvon dem, der uns Eigenheiten und Stützen zeigt undentreißt, die weder wir noch irgend eines Menschen Augeentdeckt haben würden. O wie treu und gut ist dieserFührer, der uns ans Gnade bei der Hand faßt! demwir uns so ganz anvertrauen, um in willenloser Abhän-gigkeit von Ihm und in Ihm zu leben! Wie billig undgerecht ist es, daß Er Alles verlangt, und daß wir IhmAlles geben! Man spürt es ja, daß die Seele arm undgebrechlich bleibt, die noch etwas will oder hat (es seiwas es wolle), was nicht Gottes ist, und daß die Seele