4
tli!^Si»!
«itchi
verehrungöwürdige Schreiber in diesen vertraulichen Brie-fen hin und wieder auf eine Art ausgedrückt haben, diedem Leser nicht hinlänglich klar, deutlich und gegründetvorkommt, und ihm einer falschen, Übeln Auslegung fä-hig scheint, so wolle er dies, der angeführten Ursache we-gen , gütigft übersehen, und den Verfasser nicht nach die-sen Ausdrücken, sondern nach seinen, von ihm herausge-gebenen und gut durchdachten Schriften beurtheilen, ein-gedenk der Lehre von Paulus: Prüfet Alles und dasGute behaltet. (1. Thess. 5, 21.)
Drittens ist es nöthig, zu wissen: daß mehreredieser Briefe an einen Freund geschrieben sind, der, etwasschwcrmüthiger Art, Aufmunterung und Mutherwcckungbedurfte. Darum hat sich der Schreiber zuweilen in ei- «,E»nem Sinn ausgesprochen, den Menschen von entgegen-^«gesetztem Temperament falsch verstehen, und zum Scha- -den ihrer Seele mißbrauchen könnten. Dieses hatte er in-dessen bei dem und anderen Freunden, gegen die er sich«,tz!dann und wann wohl auf eine Weise aussprach, welche «in Anderen eine sanfte Fleischesruhe bewirkt haben würde, ^ is knicht zu befürchten, weil er von ihrem reinen Verlan- >gen nach Gott, von ihrem gnadedurchbrochenen Zustanddurch langen und erprobten Umgang hinlänglich überzeugtwar. Des Mannes übrige Schriften, besonders seineWarnungen gegen Erschlaffung (WaarLcliou-vviliAc; tegeus l^ossi^sieiä), und die Abhandlung von,dem Wesen und dem Nutzen der wahren Gott-j
Kl«