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Gottesfürchtige und erbauende Briefe über verschiedene Gegenstände, die das innere Leben oder die fortwährende Ausübung des Christenthums betreffen
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n hoffe, wenn der Herr mlr Zeit und Kraft verleiht, baldden zweiten folgen zu lassen, und werde meine freienAugenblicke mit allem Fleiß zum Abschreiben der BriefeiE verwenden. *)

jchniix Dei der Herausgabe dieser Briefe achte ich eS in-Ä findest für sehr nöthig, den Leser aufmerksam zu machen:

, Erstens: daß dieselben beinahe alle an Seelen ge-

schrieben sind, die durch die Gnade Gottes schon mehroder weniger sich selbst erkannt haben, und die ver-fängliche Lust der Welt fliehen; daß daher ihr^Hauptzweck ist, diese Gemüther zu ermahnen, aufzuwe-cken und zu leiten, nun auch ferner durch die theurenund allergrößtsten Verheißungen, welche unsgeschenket sind, der göttlichen Natur theil-^"'h ästig zu werden. (2. Petri I, 4.)

Zweitens: daß sie nicht geschrieben wurden, umM- jemals ans Licht zu treten, sondern nur in offener Ergie-ßung des Herzens und auch zuweilen, vieler Ge-Hßschäfte und zahlreichen Zuspruchs wegen, inrikiKEile, folglich ohne die Worte zu wählen und zu wägen,P'^'zumal in Briefen an vertraute Seelen-Freunde (an welche

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die meisten gerichtet sind), die gegenseitig ihre Denkungs-P^art und ihren Grund genau kannten, daher allem seinerechte Stelle anzuwcisen wußten. Sollte sich demnach der

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^ *) Dieser zweite Theil ist, so viel unS bewußt, nicht er-schienen. D. Uebers.

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