gabung weniger auf monumentale Porträt-Darstellungging, als auf Werke der dekorativen Kunst. Eineganz besondere Befähigung für diese hat Rau mit seinemletzten Werke noch einmal glänzend erwiesen, der vonPelargus in Erz gegossenen Germania auf dem von AdolfGnanth >) entworfenen Kriegerdenkmal des Fangelsbach-friedhofes in Stuttgart, enthüllt am 2. Dezember 1874.In der Nähe dieser alljährlich am Vorabende desSedansfestes von Tausenden mit Erhebung betretenenStätte wurde Ernst Rau begraben, als ihn nach längeremBrustleiden am 24. August 1875 ein Blntstnrz voneiner, durch einen siegreichen Wettbewerb überkomme-nen neuen Arbeit, einem Kriegerdenkmal für Pforz-heim, hinweggerafft hatte.
Die Familie des Künstlers, der unvermählt starb,ließ sein Grabmal durch ein von dem Bildhauer Gott-lieb Scheck aus Rutesheim (geb. 1844) verfertigtesBilduismedaillou zieren.
Beigabe.
Eine Uhlandbüste im Uhlandhaus.
(18637)
Wem es künftig vergönnt sein wird, einen Besuchin der Uhlandstadt bis zum Eintritt in das vielgeschil-derte Dichterhalls an der Neckarbrücke auszudehnen, derwird neben dem trefflichen Oelgemälde von Morff(1818)
Nus d. Morgenblatt f. geb. Leser Jg. 1863 S. 809 ff.
i) Architekt und Maler, geb. den 1. Juli 1810 in Stuttgart,gest. als Direktor der Kunstgewerbcschulc in Nürnberg am 19. Nov.