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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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E. Rau

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sein Entwurf durch gegen den von Gustov Kietz (geb.1826) in Dresden, einem Schüler Ernst Rietschels<1804—1861). Eine dritte Büste machte Rau imJahre 1874 überlebensgroß in Sandstein für das HausNr. 13 der Alexanderstraße in Stuttgart, gegen welchedie Uhlandstraße emporsteigt.

Nach dem mit diesen ersten Werken errungenenErfolge glaubten die Freunde ihm raten zu sollen,daß er sich auf einigen Wanderjnhren noch weiterenStudien hingebe. Eine Biberacher Verwandte, FrauApotheker Groß Witwe, geb. Krais, war bereit, ihn füreine Reise nach Italien zu unterstützen. Aber der gegenalle Schwabenart wanderscheue junge Mann verwandtedas Reisegeld zu einem halbjährigen Aufenhalte inBerlin, um sich dann für immer in Stuttgart nieder-zulassen.

Hier rechtfertigte Rau das Vertrauen ans seinePorträtknnst wieder durch eine Büste des württembergi-schen Historikers Konrad Pfaff (1868), welche, vonPelargus in Erz gegossen, die sogenannte Mailte inEßlingen ziert, und in demselben Jahre durch eineKolossalbüste des k. Leibarztes Staatsrat 1)r. Ludwig,die in Marmor in dem von diesem gestifteten Ludwigs-spitale zu Stuttgart aufgestellt wurde.

In einer Stuttgartia als Brunnenfigur auf derKreuzung der Marien- und Reinsburgstraße, in Zinkgegossen von Pelargus, und in zwei lebensgroßen Figurenin Sandstein H für die Markthalle, einer Geflügel- undeiner Gemüseverkünferin (1869), entwickelte der junge

^ Jetzt durch schwächere Nachbildungen ersetzt.