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imponirte, wie sein überlegener Geist, hatte nicht bloßals Techniker, sondern auch als Organisator undAdministrator wenige seinesgleichen. Er zeigte in derArt, wie er selbst bedeutende Männer unter seinenUntergebenen zu williger Unterordnung gewöhnte undmeist auch dauernd in warmer persönlicher Ergeben-heit an sich fesselte, etwas von einem geborenen Herr-scher oder Feldherrn an sich. Mit genialen Naturendieser Art hatte er auch das gemein, daß er, im Dienstetrocken und schweigsam, im Kreise seiner Familie undFreunde sich als ein heiterer Gesellschafter und feinerKenner der Literatur und Kunst, insbesondere der Musik,zeigte. Er lebte in glücklichster Ehe mit einer Tochterdes württembergischen Finanzministers Gärttner.
Von seinen schriftstellerischen Leistungen sind außerden schon genannten Arbeiten und vielen Gelegenheits-schriften, wie Gutachten und anderem, vornehmlich seinefür die Entwicklung des Eisenbahnbauwesens höchstfruchtbaren Rechenschaftsberichte über seine schweizerischenund österreichischen Schöpfungen zu erwähnen, die Werke:Brücken und Thalübergänge schweizerischer Eisenbahnenmit Supplement. Basel. 1856—1859. gr. Fol., undÖsterreichische Eisenbahnen, entworfen und ausgeführtin den Jahren 1857—1867 Bd. 1-6. Wien. 1864bis 1867. gr. Fol.
Ueber Etzels Grab auf dem Hoppelaufriedhof zuStuttgart wurde nach einem Entwürfe von Leins ausUrgebirgsblöcken von der Brennerbahn ein edel ge-formtes Denkmal errichtet, in das ein Marmorreliefmit seiner Büste eingelassen ist. Auf der Station Brennerist am 24. August 1892 ein ihm von der Südbahn-
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