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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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F. A. Bruckmann

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von den Sirenen gelockt, wurde von König Wilhelm I.von Württemberg angekauft. (Im Stuttgarter Schlosse.)Von, Herbst 1829 bis Frühjahr (?) 1832 lebte er inRom, von wo er das große Bild in der StuttgarterStaatsgalerie: Barbarossas Leiche wird aus dem Kaly-kadnos gezogen, in die Heimat sandte.

Aus Italien zurückgekommen, ließ sich Bruckmannauf kurze Zeit in Heilbronn H nieder, gieng aber im Jahre

1833 wieder nach München. Dort lernte er im Jahre

1834 den Philosophen und Politiker Friedrich Rohmer(1814—1856) kennen und wurde dessen treuester undopferwilligster Anhänger. „Keinem andern," sagt dessenBiograph Rudolf Seyerlen^), „konnte sich FriedrichRohmer offener aussprechen, und auf keinen andernkonnte er sich sicherer verlassen, als auf diesen älterenFreund, dem er eine beispiellose und schwärmerischeAnhänglichkeit einzuflößen wußte, und der sich dochwieder wie der erfahrene Mentor des wildgürendenJünglings fühlte. Denn Alexander Bruckmann besaßeine philosophische und eine allgemeine Bildung voneiner Ausdehnung und Tiefe, wie sie nur höchst seltengefunden wird; auch dies war für Friedrich damalsvon höchstem Wert. Sodann aber wirkte Bruckmannauf ihn stets beruhigend und klärend; denn ihm eignete,wie schon angedeutet, eine Urteilskraft von ungewöhn-

Vermutlich malte er damals die vier Jahreszeiten in demv. Rauchschen Hause, welche dort ohne Künstlernamen gehen, aberhöchst wahrscheinlich von ihm herrühren.

2) S. Fr. Rohmers Leben und wissensch. Entwicklungsgang.Entworfen v. I. C. Bluntschli. Bearb. u. ergänzt v. Rud. Seher-len. 1. Hälfte S. 24 sf. u. ö.