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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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Th. Wagner

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Ulrich Betulins. Ein Bruder von ihr, Johann GottfriedBetuliusZ) hat sich als Vorgänger ihres Mannes an derStuttgarter Münze in einem kurzen Leben einen rühmlichenNamen unter den deutschen Medailleuren erworben.

Als ältester von 6 Brüdernam 21. März 1800in Stuttgart geboren, erhielt Theodor im elterlichenHause eine christliche Erziehung und im StuttgarterGymnasium einen gediegenen Unterricht, wofür er demHauptlehrer seiner letzten Schuljahre, dem ausgezeichnetenPädagogen Karl Ludwig Roth, noch im hohen Attereine dankbare Verehrung widmete.»

Schon in seinem zwölften Lebensjahre ließ der mitseinem Vater befreundete Dannecker den Knaben in seinenNebenstunden zum Zeichnen und Modelliren zu sichkommen und im vierzehnten nahm er ihn ganz alsSchüler an. Das Verhältnis zwischen den Meisternder Kunst und ihren Schülern war damals noch kaumsehr verschieden von dem zwischen Handwerksmeistern undihren Lehrlingen. Wagner Pflegte oft zu erzählen, wieer morgens in aller Frühe habe aufstehen und stunden-lang im Garten gießen, wohl auch andere häuslicheArbeiten verrichten müssen. Jedoch der jugendfreundliche

1) Geb. -am 4. Oktober 1764 zu Stuttgart, geft. das. am6. Nov. 1797. S. Wintterlin I. G. Betuttus im Allgem. Künstler-lexikon, herausg von I. Meyer rc. Bd. 3 S. 768.

2 ) Zwei davon verdienen als Künstler hier Erwähnung!Albert, geb. 1816, gest. 1867, hat als Landschafts-, Tier-, Genre-und Porträtmaler, sowie als Graveur und Lithograph Tüchtigesgeleistet, war jedoch durch die Not des Lebens an voller Entfaltungseiner künstlerischen Kräfte gehindert. Adolf, geb. 1817, gest. 1893,ist als schöpferischer Meister der Gartenkunst weit über Württem-berg hinaus bekannt geworden.