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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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I. W. Braun

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königlichen Landhauses Rosenstein in Sandstein gearbeitetund vier andere, Polyhymnia, Melpomene, Thalia undTerpsichore, auf der Vorhalle des Stuttgarter Hof-theaters (1850—1851), von Pelargus in Zink gegossen,erwecken eine günstigere Meinung von seiner Kunst alsder Christus. Unter Einhaltung der ThorwaldsenschenRichtung zeigen sie ein gewisses Streben nach einermehr malerischen Wirkung, wie sie zu der architektonisch-dekorativen Bestimmung dieser Figuren wohl paßt.Eine wirklich hohe Meinung von Brauns Talentgewinnt man daraus aber ebensowenig, als aus denbei Seubert (s. Quellen) erwähnten Entwürfen zu einerKeppler- und zwei Schiller-Statuen.

Braun zog im Jahre 1858 nach Untertürkheimund starb dort am 26. April 1863.