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Württembergische Künstler in Lebensbildern : mit 22 Bildnissen in Holzschnitt
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I. M. Manch

der Nachbarschaft von Nürnberg und Bamberg, um diemittelalterliche Kunst zu studiren. Aber die Zeitrichtungging mehr auf den klassizistischen Stil; Schinkels Namezog damals die Architekten nach Berlin. Manch gingnoch im Jahre 1816 dorthin und fand eine Anstellungals Zeichner an der k. Eisengießerei, woneben erVorlesungen über Mathematik, Physik, Chemie undKunstgeschichte hören konnte. Bald wurde er auch mitSchinkel persönlich bekannt, der ihn als Kondukteurbei dem Baue des neuen Schauspielhauses verwendeteund im Jahre 1821 dem Vorstande des neugegründetenköniglichen Gewerbe-Instituts, Beuth, zu einer Lehrstellefür Architektur und Handzeichnen empfahl. DieselbenFächer, zusammen mit Maschinenzeichnen, vertrat vomJahre 1832 an Mauch daneben bei der vereinigtenArtillerie- und Ingenieurschule.

Als gewandter Zeichner wurde der junge Mannzu verschiedenen durch das preußische Ministerium ver°anlaßten Publikationen beigezogen. Für das von dertechnischen Deputation der Gewerbe herausgegebenePrachtwerk: Vorbilder für Fabrikanten und Handwerker<1821 — 1830), lieferte er viele Zeichnungen, wovon ereinen Teil selbst stach oder lithographirte. Für diek. Kalenderdeputation machte er auf alljährlichen ReisenAufnahmen von Landschaften, Städten und Bau-denkmalen, die durch den Stich vervielfältigt wurden.Von einer längeren Studienreise nach Italien im Jahre1830, wo er viel mit Eckermann und dem jungenGoethe zusammen war. >) brachte er reiche Früchte fleißi-

C Nach mündlicher Mitteilung von Bernh. Neher.